Menschen fühlen sich oftmals wie gefangen, unüberwindlichen Zwängen ausgeliefert, wie eingeschlossen in Mauern von Unzufriedenheit und Verbitterung, Trostlosigkeit und Verzweiflung. Sie brauchen Hilfe, um aus solcher Gefangenschaft herauszukommen. Sie brauchen Hoffnung, aus dem verschlossenen Ich ins Freie zu gelangen, aus finsteren Sorgen ans Licht, aus tödlicher Müdigkeit ins Leben. Die Natur macht es uns vor: Was im Winter wie leblos schien, regt sich im warmen Sonnenschein und entfaltet das Wunder der Blütenpracht.

Von Anfang bis Ende des Lebens begleiten uns Gefühle, gute oder schlechte. Pessimisten sind Spezialisten, alles schwarz zu sehen. An allem haben sie etwas auszusetzen. Optimisten leben länger und glücklicher. In der Wüste entdecken sie die Oase. Sie können sich freuen über das Grün des Frühlings und das Grau der Wolken, das Blau des Himmels und die Blumen. Von Mutter Natur können wir viel lernen. Sie bringt den Menschen bei, was vielen verloren ging und wonach sich dennoch alle ein Leben lang sehnen: Freude.


BoN-Impulskarte 271 • Text: Phil Bosmans / Ulrich Schütz • Foto: © Roland Höpker • Herausgeber: Bund ohne Namen • Postfach 154, D-79001 Freiburg • www.bund-ohne-namen.de