Spannend ist, wie Menschen am Anfang das Gehen lernen, und bitter ist, wenn sie am Ende nicht mehr gut oder gar nicht mehr gehen können. Zwischen Anfang und Ende liegt der Weg unseres Lebens, das, was wir selbst handelnd angehen, und das, was auf uns zukommt. Vieles im Leben ist uns vorgegeben: die Eltern, die Erbanlagen, die Zeitumstände, und doch muss jeder Mensch seinen eigenen Weg suchen. So ist er Zeit seines Lebens unterwegs nach Geld und Glück, nach einem geliebten Du und nach sich selbst, dem oft so rätselvollen Ich.

Auf der Lebensreise kann viel passieren. Wunschvorstellungen gehen selten in Erfüllung, ganz gleich ob es um die Arbeit, den Beruf, die Partnerschaft, die Kinder geht. Plötzlich kommt Unvorhergesehenes dazwischen. Oder wir sehen uns mit fremdem oder eigenem Fehlverhalten konfrontiert. Oder wir stehen vor schweren Entscheidungen und wissen nicht weiter. Dann sind nicht nur Vernunft und guter Rat gefragt, sondern auch der Beistand jener Liebe, die uns auf allen unseren Wegen begleitet, und besonders dann, wenn wir keinen Weg mehr finden.


BoN-Impulskarte 227 • Text: Phil Bosmans / Ulrich Schütz • Foto: © Roland Höpker • Herausgeber: Bund ohne Namen • Postfach 154, D-79001 Freiburg • www.bund-ohne-namen.de