Was geschieht mit den Sorgen, die jeden Menschen plagen, mal mehr, mal weniger? Manche verfliegen wie flüchtige Wolken am Himmel. Aber es gibt andere, die werden wir nicht so schnell los. Bedrückender Kummer, quälende Gedanken. Alles dreht sich scheinbar endlos um sie. Sie machen uns das Leben schwer. Bleiben wir mit ihnen nicht allein, sprechen wir mit Vertrauten. Gegen die innere Lähmung hilft schon, sich aufzuraffen, sich zu bewegen. Oft stellen sich später gerade schwere Erfahrungen als ungeahnt wertvoll heraus. 

Manche Menschen sind uns auf Anhieb sympathisch. In ihrer Nähe fühlen wir uns wohl. Zu ihnen haben wir Vertrauen. Aber wir erleben auch das Gegenteil: Menschen, die kalt und abstoßend wirken, denen wir lieber aus dem Wege gehen. Manchmal fragt man sich selbst: Wie wirke ich auf andere, wie komme ich bei ihnen an? Ein Herz voller Verständnis, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft kommt immer gut an. Dann brauchen wir uns nicht über uns selbst den Kopf zu zerbrechen, weder über unser großartiges noch über unser kleinmütiges Ich.


BoN-Impulskarte 260 • Text: Phil Bosmans / Ulrich Schütz • Foto: © Roland Höpker • Herausgeber: Bund ohne Namen • Postfach 154, D-79001 Freiburg • www.bund-ohne-namen.de