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Hoffnungsstern in der Finsternis: Das 17. BoN-Begegnungstreffen

»Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben«, Impulsreferat 2014 von Ulrich Schütz, hier zum Herunterladen ( PDF)

Fotobericht vom Begegnungstreffen im aktuellen K13 hier zum Herunterladen ( PDF)

Das Begegnungstreffen 2014 fand vom Donnerstag, 24. Juli, bis Sonntag, 27. Juli 2014, in Bonn in der Bildungsstätte Haus Venusberg statt. Hier mischten wir uns tapfer unter die zumeist jugendlichen Gäste des Hauses. Das Motto des 17. Begegnungstreffens lautete: Ein Stern genügt, um an das Licht zu glauben. Als wir im BoN-Vorstand auf der Suche nach einem Motto für dieses Treffen waren, ahnten wir nicht, wie brennend aktuell das Thema Hoffnung angesichts der deprimierenden täglichen Kriegsnachrichten werden würde. Finsternis ist eingebrochen, nicht nur in das Leben einzelner, sondern in das Leben ganzer Völker. In dieser Situation ist Phil Bosmans ein großer Mutmacher. Immer wieder hat er auf Sterne hingewiesen, die gerade dann anfangen zu leuchten, wenn es ganz finster wird. So kam es zum Motto des BoN-Treffens.

Es begann mit einem Himmel, das heißt. mit einer sechs Meter breiten blauen Stoffbahn. Beim Eröffnungsabend bekamen bei der Vorstellungsrunde alle Teilnehmer einen handtellergroßen goldgelben Pappstern, auf den sie ihren dringendsten Wunsch schreiben konnten. So bevölkerte sich nach und nach der „Himmel“ mit über siebzig „Sternen“. Das Motto des Treffens erläuterte Ulrich Schütz am nächsten Vormittag mit vielen überraschenden Beobachtungen. Die Impulse seines Referats wurden dann in Kleingruppen im Licht eigener Lebenserfahrungen vertieft.

Am Nachmittag gab es verschiedene Workshops (darunter einer mit der bekannten Autorin und evangelischen Pfarrerin Christa Spilling-Nöker) und am Abend einen ökumenischen Gottesdienst mit einer Sternwanderung von einer katholischen zu einer evangelischen Kirche.

Der Samstag ist bei den Treffen meistens verbunden mit einem Ausflug, diesmal nach Aachen. Anregend und eindrucksvoll war der Besuch beim Hilfswerk Misereor. Dank der freundschaftlichen Kontakte zu dem langjährigen Misereor-Mitarbeiter Johannes Schaaf wurde eine Informationsveranstaltung in der Misereor-Zentrale in Aachen möglich. An Hand von großformatigen, an die Wand projizierten Schaubildern erläuterte er sehr lebendig mit vielen konkreten Beispielen die Arbeit des 1958 gegründeten, weltweit größten Entwicklungshilfswerkes der katholischen Kirche. Zurzeit fördert Misereor rund 3100 Projekte in mehr als 90 Ländern. Es sind Auswege aus dem Teufelskreis von Not, Hoffnungslosigkeit und Resignation in der Überzeugung: Eine andere Welt ist möglich.

Im Anschluss statteten wir – auch wenn die Zeit dafür nur kurz war – dem Aachener Dom einen Besuch ab, diesem zum Weltkulturerbe gehörenden und entsprechend (besonders an einem Samstag im Sommer) von touristischen Heerscharen heimgesuchten Bau. Am Nachmittag fand noch die vereinsrechtlich vorgeschriebene Jahreshauptversammlung statt. Am Abend wurden Bilder vom Besuch einer kleinen BoN-Gruppe aus Deutschland beim ukrainischen Bund ohne Namen in Brody gezeigt. Viel Heiterkeit lösten dann die Darbietungen beim Bunten Abend aus – unmöglich, alles im Einzelnen auch nur aufzuzählen.

Am Sonntag feierten wir unsere Hoffnung im Gottesdienst zusammen mit unseren Priestern Pfarrer Pavao aus Kroatien, Pfarrer Sibbe sowie Pfarrer Jaroslav aus der Ukraine.