BoN   |   Wer wir sind   |   BoN aktuell   |   Phil-Bosmans-Stiftung   |   BoN international  
Jährliche Treffen:   2015   |   2014   |   2013   |   2012   |   2011   |   2010  

Was ist »Bund ohne Namen«?

25 Jahre »Bund ohne Namen«, Nachdenkliches von Ulrich Schütz, hier herunterladen ( PDF)

Eine Bewegung für mehr Menschlichkeit in unserer Welt. Seine Motto ist: „In diese Welt gehört mehr Herz. Mein eigenes“. Die dringendste Aufgabe, um Menschen glücklicher und die Erde bewohnbarer zu machen, ist die Kultur des Herzens. Kultur der Liebe: der einzige Weg, auf dem Menschen menschlicher werden. »Bund ohne Namen« setzt sich für einen neuen Lebensstil ein. Er wirkt wie ein Herzschrittmacher: Er mobilisiert den Herzschlag der Liebe.

 

Warum gibt es »Bund ohne Namen«?

Das Fundament unserer Gesellschaft sind weitgehend die Laster der Menschen: hemmungsloser Egoismus, unersättliche Geldgier, rücksichtsloses Machtstreben. Wir erleben fantastische Geschichten vom Fortschritt, und dabei geht unser Lebenssystem in Konkurs. Die größte Gefahr, die uns droht, ist der Mensch, der über viel Wissen und Können verfügt, aber die tiefste menschliche Kultur verloren hat: die Kultur des Herzens. Das Herz des Menschen muss saniert werden. Das Herz ist die Region in der Stadt der Menschen, die am meisten vernachlässigt und verwahrlost ist. Der Mensch, tausendfach vernetzt und verkabelt, stirbt einsam und verlassen, wenn keine menschliche Wärme da ist, keine Freundschaft, keine Liebe. Darum setzt sich der »Bund ohne Namen« für eine Kultur des Herzens ein.

 

Wie entstand »Bund ohne Namen«?

Der deutsche „Bund ohne Namen“ hat ein großes Vorbild, den „Bond zonder Naam“, der 1959 in Antwerpen durch P. Phil Bosmans gegründet wurde und dem heute etwa 300 000 Menschen angehören. Unermüdlich hat der flämische Pater die Botschaft des Herzens in Vorträgen, Rundfunkansprachen, Interviews verbreitet und in Büchern, die weltweit zu Bestsellern wurden. Zum Wort kam die Tat: zahlreiche soziale Initiativen für Menschen in Not wie zum Beispiel ein „Hotel für Menschen in Not“, Werkstätten für Behinderte, Frauenhäuser, Weihnachtsaktionen für Strafgefangene, Ferienangebote für Mittellose, Reparaturdienste, Begegnungen mit bedürftigen Menschen. Nach dem flämischen Vorbild wurde 1988 in Frankfurt am Main ein deutscher »Bund ohne Namen« gegründet. Der Sitz war mehrere Jahre in Neresheim, 1996 wurde er mit dem Büro nach Freiburg verlegt.

 

Was tut »Bund ohne Namen«?

Alle zwei Monate werden an alle Interessenten Impulskarten (vierseitig im Lang-DIN-Format) verschickt. Attraktiv gestaltet, bringen sie in immer neuen Spruchtexten die Botschaft von der Kultur der Liebe zur Sprache. Die Spruchtexte auf den  äußeren Seiten werden innen kurz erläutert. Zusätzlich erscheint ein Informationsblatt („K 13“) über das Leben im Bund, über Aktionen und Initiativen („K 13“ spielt auf das Hohelied der Liebe in 1 Kor 13 an).

Auf die Botschaft des Herzens müssen Taten des Herzens folgen. Das tun viele BoN-Freunde und BoN-Freundinnen. Nicht nur durch Spenden, sondern ganz persönlich, uneigennützig, wie selbstverständlich: durch ihren Einsatz, wo sie Not sehen und Menschen in Not helfen können. Hinter allen Hilfsprojekten des »Bund ohne Namen« stehen solche Menschen. Ihnen stellt BoN Spendenmittel zur Verfügung, damit sie ihrerseits noch mehr helfen können. Hier einige Beispiele, wo Notleidenden geholfen werden konnte:

in Lettland - im Kinderheim von Sausneja, im Altenheim von Cesis;

in Litauen - im Krankenhaus von Telsiai, im Altenheim von Varniai;

in Kroatien - im Pfarr- und Sozialzentrum von Brodsko Vinogorje, Zentrum des kroatischen BoN;

in Bosnien-Herzegowina – Projekt „Za djaka“ für Kriegswaisenkinder;

in der Ukraine - für ein Jugend- und Bildungszentrum in Brody;

im Gebiet von Kaliningrad - Transportkosten für Hilfsgüter in eine Gegend, wo teilweise katastrophale Lebensbedingungen herrschen;

in Kolumbien - in Bucaramanga in einer Kindertagesstätte;

in Belgien – „Damianhuis“, betreutes Wohnen für ehemalige Strafgefangene;

in Deutschland - in Kassel mehrere Jahre ein Haus zur Resozialisierung von ehemals Strafgefangenen; in Freiburg Unterstützung der „Pflasterstub’“, eine Sozialeinrichtung für Wohnungslose.

Gesamtsumme für BoN-Hilfsprojekte in zehn Jahren (1998-2007): 237.900 Euro.

 

Wie ist »Bund ohne Namen« organisiert?

Der Bund ist eine Bewegung von lebendigen und für lebendige Menschen, kein „Geschäft“ und kein „Betrieb“. Vereinsrechtlich gesehen, ist er ein eingetragener, vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannter Verein. Ein kleiner Kreis verantwortlicher Mitglieder trägt die vereinsrechtliche Verantwortung, trifft sich mindestens einmal jährlich zur Jahreshauptversammlung und wählt alle vier Jahre den Vorstand. Für alle anderen gibt es keine Verpflichtungen wie sonst in einem Verein. Wer zu BoN gehört, bleibt ganz frei. Daher gibt es auch keine Mitgliedsbeiträge.

Die Arbeit des »Bund ohne Namen« wird finanziert durch Spenden, durch den Erlös aus dem Verkauf von Bosmans-Büchern, BoN-Geschenkkarten, BoN-Geschenkbroschüren u.ä., die das BoN-Büro anbietet, und durch die ehrenamtliche Arbeit von Leitungsteam, Vorstand und Büro. Spenden für BoN sind steuerbegünstigt.

 

 Erfahren Sie mehr in diesem Rückblick